Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

Alles, was Sie zu wissen brauchen über Sodomie

Hier eine eine Million Euro Frage wie in den Quizsendungen: Die Bewohner der Stadt Sodom wurden in der Bibel für welches Verbrechen bestraft?

a) sie putzten ihre Zähne nicht, b) sie praktizierten ungeschützten Sex, c) sie nahmen zu viele Krankenetage oder d) die Männer heirateten Schildkröten.

Sorry, keine Joker, keine Telefonate mit klugen Verwandten, keine Hilfe vom werten Publikum.

Justin Biebers Tätowierungen…das Buch!

Vorstandsvorsitzender: Wurm! Sie wissen, was heute für ein Tag ist, oder?

Wurm: Ist es… mmm… nicht…mmm…Montag? o Herr der Schöpfung.

Vorstandsvorsitzender: Nicht so zögerlich, mein teures Würmchen. Entschuldigen Sie. Ich habe mir eine Freiheit erlaubt, die mir eigentlich nicht zusteht. Sie merken durch diesen Lapsus aber, dass ich bestens gelaunt bin! Ja, natürlich ist es Montag, doch nicht ein beliebiger Montag: Heute ist Cyber-Montag!

Wurm: Seiber-Montag?

Justin Biebers Tätowierungen

Ich habe sie gesehen: Justin Biebers Tätowierungen. Deutlich zu erkennen in Bildern, die ich im Spiegel-Online entdeckte. Es waren, glaube ich, zwei.

Was, so dachte ich, dieser Bub, der so viel Unschuld ausstrahlt, hat sich tätowieren lassen?

Like sehr schwieriges Englisch

Heute Englischunterricht beim Sprachbloggeur.

Ich war am Sonntag in der Pinakothek der Moderne in München und setzte mich kurz bei der Besichtigung einer Ausstellung über die Geschichte der Architektur (sehr interessant, empfehlungswert) auf eine Bank hin.

Bald nahm neben mir ein Amerikaner mit seiner deutschen Freundin Platz. Vielleicht waren sie Studenten. Sie sprachen Englisch miteinander.

Sprache und Macht

Dass die Welt grausam ist, weiß ich seit meinem zwölften Lebensjahr. Ich hatte in diesem Alter eine Arbeit bei einer Apotheke als Lieferjunge, belieferte die ganze Gegend mit Medikamenten und diversen Salben. Manchmal radelte ich zu den Kunden – auch nachdem mein Fahrrad einen Plattfuß bekam. Ich wusste nämlich nicht, dass man ein Platten reparieren kann. Das zähe Strampeln machte mir aber nichts aus.

Halloween abschaffen! Ein Plädoyer

O Graus! Schon wieder diese Zeit der Kunststoffgeister. Schon wieder muss ich mich aufregen. Schon wieder feiert man Halloween in Deutschland.

Vor ein paar Tagen war ich in Paris. Auch dort wird es „Soirées Halloween“ geben. Brumm.

Nein! Ich schweige nicht länger. Geben Sie mir meine Feier zurück! Ich will sie nicht so leichtsinnig aus der Hand geben.

Ich weiß. Ich ärgere mich vergebens. Erst gestern las ich in der Zeitung, dass Halloween in Deutschland zu einer Großindustrie geworden ist – nimmt Platz drei der Feiertage hinter Weihnachten und Ostern ein.

Plagiat mal ganz anders

Auch ich bin nur Gefangener des Zeitgeistes. Klar, dass ich immer wieder über Themen schreibe, die in der Luft liegen wie zum Beispiel Felix Baumgartner, der vor kurzem aus einer Höhe von 39.000 Metern aus einer Art Raumkapsel ins Leere gesprungen ist, wohl um diverse Weltrekorde zu brechen, damit er in die Geschichte oder in das Guiness Book of Records eingehe.

Hier erfahren Sie, warum es Gesetze gibt

Ist etwas „tierisch gut“, so freut sich PETA, d.h., die „People for the Ethical Treatment of Animals“ – so der Name der bekannten Tierschutzorganisation. PETA mag es, wenn die Tiere in ein positives Licht gerückt werden.

Vorruf zum Nachruf für das „Botnet“

Nicht zum ersten Mal schreibe ich über meine Spammer. Eine Zeitlang habe ich sie sogar richtig lieb gewonnen. Früher meinte ich, wenn von meinen Spammern die Rede war, ohnehin nur jene strebsamen Billigarbeiter in Indien, China, Bangladesch usw., die auf meine Kosten auf ihre Kosten zu kommen versuchten. Sie leisteten sorgfältige Handarbeit, um an diese Adresse Werbung für Potenzmittel, Wochenendhäuser in Polen, nutzlose Medikamente, Penisvergrößer usw. zu schicken.

Das war eine schöne Zeit. Man hatte zumindest mit Menschen zu tun.

Gegen die Frust der Zeit – diese frohe Botschaft

Beinahe hätte ich für diese Glosse eine lange Geschichte über einen jungen Mann namens Mohammed, wohnhaft im Münchener Westend, erzählt. Er will sich auf der Leopoldstraße von einem Zeichner porträtieren lassen. In meiner sehr langen Geschichte, inzwischen gelöscht, weigert sich der Zeichner den jungen Mann zu zeichnen. Warum? Weil er Mohammed heißt!

Es sollte nur ein Witz sein und außerdem die momentane Atmosphäre des Misstrauens bezeugen. Mir wurde die Geschichte ohnehin etwas zu kopflästig.

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